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Optimale Gewebeentnahme

In unserem dermatohistologischen Labor werden Gewebeuntersuchungen von Tumoren, entzündlichen Hautkrankheiten und anderen Veränderungen der Haut und Schleimhäute einschließlich der Immunhistologie durchgeführt. Dabei können Sie als einsendende Ärztin oder einsendender Arzt durch sorgfältige Gewebeentnahme einen wesentlichen Beitrag zu einem optimalen Ergebnis leisten:

  • Melanozytäre Pigmentmale sollten möglichst in toto entfernt werden, da zur histologischen Diagnose Kriterien wie Symmetrie und Randbeurteilung einfließen.
  • Fadenmarkierungen sind bei Tumoren zur histographisch kontrollierten Aufarbeitung besser geeignet als Farbmarkierungen. Letztere verlaufen häufig im Fixationsmedium.
  • Bei diagnostischen Probeentnahmen sollte die Gewebegröße nicht unter 4 mm im Durchmesser betragen und bis ins subkutane Fettgewebe reichen.
  • Für die Nagelhistologie ein ausreichend großes Nagelstück abschneiden und in Formalin fixieren. Keine Nagelfeilspäne.
  • Für die Immunenzymhistologie (IH) können wir formalinfixierte Proben verwenden.
  • Für die direkte Immunfluoreszenz (DIF) sollte die entnommene Gewebespindel längs geteilt oder bei Stanzen halbiert werden, wobei eine Hälfte in Formalin und die andere Hälfte im IF-Transportmedium verschickt wird.
  • Für die indirekte Immunfluoreszenz (IIF) und ELISA benötigen wir Patientenserum.
  • Hodenbiopsien werden in Bouinscher Lösung (bitte extra anfordern) transportiert.